KGV Bothfeld
Unser Verein
Vorstand
- 1. Vorsitzender: Christian Adelt
- 1. Kassierer: Thomas Schlenz
- 1. Schriftführer: David Mötefindt
- 2. Vorsitzende: Astrid Laubisch
- 2. Kassierer / Versicherungsobmann: Danijel Garic
- 2. Schriftführer / Pressewart: Gabriele Ebenhöch
- Vereinsfachberater: Jörg Purschke
Unsere Geschichte
Im Stadtteil Bothfeld, begrenzt von der Straße „Im Alten Gehäge“ und an der „West-Ost Autobahn“, befindet sich das Vereinsgelände des Kleingärtnervereins Bothfeld. Seine Geschichte geht bis in das Jahr 1926 zurück, in dem sich die Kolonien Scheffelfeld, Eulenkamp, Freihof, Sonnenhain I und II, Fasanenhain und Lärchenhain zum Kleingärtnerverein Buchholz e.V. zusammenschlossen. Die Zugehörigkeit zum Kleingärtnerverein Buchholz endete 1977. Die Trennung erfolgte aufgrund einer Umfrage. Sie war der unmissverständliche Wunsch aller Gartenfreunde dieser Kolonien, weil sie sich vom alten Verein nicht genügend vertreten fühlten. Zudem fehlte eine innere Beziehung wegen der räumlichen Entfernung der Bothfelder und der Buchholzer Kolonien gänzlich.
Nach einer einjährigen Vorbereitungszeit wurde durch einen Trennungsbeschluss einer Mitgliederversammlung am 14.02.1977 der Kleingärtnerverein Bothfeld e.V. gegründet. Zu den Gründungskolonien gehörten Sonnenhain I und II, Fasanenhain, Freihof und Lärchenhain. Die Kolonie Lärchenhain wurde am 30.11.1991 aus Stadtplanungsgründen aufgelöst.
Dank sei auch den Gründungsmitgliedern: Wilhelm Döpke sen. (Sonnenhain I), Karl Schmidt (Sonnenhain II), Willie Danne (Fasanenhain), Heinrich Lips (Lärchenhain) und Gerhard Herker (Freihof), die sich uneigennützig als Vorstandsmitglieder den Vereinsaufgaben widmeten.
Natürlich führte die entstandene Kolonie ihren Namen nicht von Anfang an. Man lebte im damaligen Deutschen Reich, in dem Namen und Vorstände nicht gewählt, sondern vorgegeben wurden. So erhielt die Kolonie den Namen „Herzog Wittekind“. Auch der Kleingärtnerverein Buchholz e.V. trug in der NS-Zeit den Namen „Kraft durch Freude“. Der heutige Verein trägt den Namen des Stadtteils Bothfeld und verfügt über ein Flächenvolumen von 61.290 qm. Das Vereinsgelände umfasst 133 Parzellen. Ein Lärmschutzwall, dessen Bau 1984 begann und 1985 abgeschlossen wurde, verringerte die Belastung durch die nahe Autobahn.
Der Wunsch nach einem Vereinsheim begleitete den Verein über viele Jahre. Das erste Koloniehäuschen wurde 1955 erweitert und saniert. 1989 begann die Renovierung des heutigen Vereinsheims, das am 1. Mai 1991 eingeweiht wurde. Es entstand durch Bausteinumlagen und umfangreiche Eigenleistungen der Mitglieder. Das Vereinsheim wird sonntags von 10:00 bis 13:00 Uhr bewirtschaftet und ist Treffpunkt für Frühschoppen, Doppelkopf, Vereinsfeste, Fachberatung, Grünkohlessen und weitere Veranstaltungen. Zudem verfügt der Verein über einen Kinderspielplatz, Parkmöglichkeiten, Stromversorgung aller Parzellen sowie Pumpenbohrungen zur Bewässerung.
Quelle: Beitrag der Gartenzeitung, Ausgabe 7 vom 7. Juli 2002, Eberhard Strauch.